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Content-Marketing & SEO: Was ist der Unterschied

Neukunden gewinnen, Kundenbeziehungen stärken oder die Markenbekanntheit steigern? All das kann Content-Marketing. Allerdings stehen Content-Marketing & SEO dabei in einem sehr engen Abhängigkeitsverhältnis. Großartiger Content nutzt Dir leider herzlich wenig, wenn Du keine Reichweite produzierst. Um organische Reichweite zu generieren, brauchst Du SEO. Um kaufbereite Interessenten zu überzeugen, brauchst Du Content-Marketing. Erst durch SEO werden die Inhalte von Webseiten in den Suchergebnissen sichtbar. Du brauchst natürlich extrem guten Content, um Deine Einzigartigkeit hervorzuheben und Dich als Experte auf Deinem Gebiet zu positionieren. SEO darfst Du aber nicht außen vor lassen, damit Deine Inhalte auch zum Publikum finden. In diesem Sinne: “Content is king… but SEO is queen.” 😉

Content-Marketing & SEO: Der Hauptunterschied

Worin genau liegt nun der Unterschied zwischen den beiden Disziplinen? Welche Faktoren beeinflussen diese wechselseitige Beziehung? Und das Wichtigste: Wie nutzt Du beides optimal, um die für Dich besten Ergebnisse zu erzielen? Content-Marketing ist eine Kommunikationsstrategie, bei der es darum geht, potenziellen Kunden inhaltlichen Mehrwert zu bieten. Das können alle möglichen Arten von Inhalten sein – schriftliche (Social Media Post, Blogartikel, Newsletter, Whitepaper, E-Book…), aber auch Videos oder Bilder. Da kommt auch schon SEO mit ins Spiel. Denn es ist wunderbar, wenn Deine Inhalte informativ und beratend sind. Sind sie dabei auch noch unterhaltsam, tut es definitiv nicht weh. Aber welche Inhalte sollen das genau sein? Das verrät Dir SEO, denn es macht Themen und (Such)Intentionen der Nutzer sichtbar, die das Content-Marketing dann mit seinen Inhalten beantwortet.

2-Phasen-Strategie

Jedem Sales Funnel liegt letztlich die AIDA-Formel zugrunde, der nach jeder Kunde bis zur endgültigen Kaufentscheidung vier Stufen durchläuft: Attention/Awareness – Interest – Desire – Action. Und die erste Stufe ist dabei die wohl bedeutendste. In dieser Phase sammeln die Suchenden lediglich Informationen und wissen noch gar nicht unbedingt, nach welcher Lösung sie eigentlich suchen. Sie haben zwar erkannt, dass sie ein Problem haben, machen sich aber erstmal auf die Suche nach Ratschlägen, wie sie dieses lösen können. Diese Nutzer sollen mit sog. Top of Funnel Content abgeholt werden. Dafür erstellst Du Inhalte, die sie informieren und ihnen dabei helfen sollen, eine Lösung für ihr Problem zu finden. Denk dran: Du möchtest die Suchenden in erster Linie informieren, daher müssen diese Artikel nicht notwendig etwas mit Deinem eigenen Produkt zu tun haben. Das übergeordnete Ziel bei dieser Strategie ist schier und einfach, Traffic von Google zu bekommen, sodass Google Vertrauen zu Deinen Inhalten aufbauen kann. Das schaffst Du, indem Du die Strategie in 2 Phasen aufteilst:

Phase 1: SEO

Du adressierst Longtail-Fragen mit schwacher Konkurrenz. Google schickt testweise Traffic zu Deiner Website und Du kannst beweisen, wie gut Dein Content ist. Das Best-Case-Szenario: Der Suchende kehrt nicht mehr zur Suchergebnisseite zurück, nachdem er auf Deinen Link geklickt hat. Du brauchst ca. 30 solcher Artikel. Artikelarten, die sich für diese Phase eignen sind etwa Beispiele, How-Tos oder Aufzählungen von Tools. Konzentriere Dich auf echte Suchanfragen, die mit W beginnen: “Wie”, “Warum”, “Wer”, “Was”…

Phase 2: Content-Marketing

Nachdem Du mit den Artikeln zu den Longtail-Fragen Deinen Page-Rank aufgebaut hast, gehst Du auf die Top-Suchergebnisse Deiner Branche. Du beantwortest in ihnen offene Fragen von Nutzern, die an dem Punkt bereits in Kaufinteresse haben. Für diese Artikel nimmst Du am besten Pricings, mögliche Probleme, Rezensionen, Top-Listen oder auch Tutorials. Achtung: Gehst Du sofort auf die Top-Keywords, wird Google Dir keinen Traffic schicken und all Deine Mühe ist umsonst. Etwa 30 Longtail-Suchanfragen solltest Du davor in Phase 1 schon adressiert haben.

Keywords

Für die Keyword-Recherche eignen sich ein paar simple Tools sehr gut:
  1. Die Autofill Google-Suche: Indem Du einfach das Keyword+Leerzeichen eingibst, werden Dir Begriffe angezeigt, die Leute zu diesem bestimmten Keyword suchen.
  2. Answer the public: Das ist sowas wie die erweiterte Variante der Autofill Google-Suche. Es gibt eine Fülle an gesuchten Keywords sowie eine alphabetische Gliederung:
  3. Das Google Ads Keyword Tool: Wonach suchen Menschen, die nach auf den Webseiten Deiner Mitbewerber landen? Dieses Tool liefert neben vielen anderen auch diese Einsicht.
  4. Keyword Tools von ahrefs und ubersuggest: Schnelle Daten zu populären Suchbegriffen und Konkurrenzanalysen.
Wenn Du das Wissen zum Thema vertiefen möchtest, kannst Du in diesem Artikel lesen, wie Du zu garantiert mehr Traffic kommst.

5 nützliche Bonus-Tipps für Content-Marketing & SEO

  1. Mobile first! Ganze 80 % aller Websitebesucher kommen über das Smartphone. Ist Deine Seite nicht gut optimiert oder lädt viel zu langsam, sind die Leute schneller weg als Du gucken kannst.
  2. Klasse statt Masse: Verwende Deine Keywords nicht willkürlich und stopfe Deinen Text nicht mit ihnen voll. Achte lieber darauf, dass Du sie sinngemäß einsetzt und Deinen eigenen Text nicht “zuspammst”.
  3. Keywords in Titel: Was ist ein Titel ohne das Keyword? Halte Dich außerdem kurz (je nach Thema und Nische sollten 500-800 Wörter ausreichen.
  4. Überschriften und Absätze: Gliedere Deinen Text in kurze Absätze, um ihn leserlicher zu machen. Verwende H2- und H3-Überschriften, in die Du – Du ahnst es schon – Dein Keyword einbaust. Aber auch hier gilt: lieber sinngemäß halten, als überoptimieren.
  5. Verlinken: Sogenannte Backlinks sind eine SEO-Wunderwaffe. Verlinke in Deinem Text auf andere (relevante!) Seiten und lass Deine Inhalte von anderen (relevanten!) Seiten verlinken.

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