Digitales Marketing: 6 Trends für 2023

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Digitales Marketing: 6 Trends für 2023

Die Digitalisierung hat spätestens mit 2019 und COVID-19 auch in den Unternehmen Einzug gehalten, für die es bis dato kein pressierendes Thema war. Damit in Verbindung ist digitales Marketing aus kaum einer Branche mehr wegzudenken und die rasante Entwicklung der Technologie verbessert Tag für Tag die verschiedensten Geschäftsbereiche. 

Wir haben uns angeschaut, was im Bereich digitales Marketing 2022 erfolgreich war, was sich auch 2023 halten wird und welche neuen Trends sich abgezeichnet haben.

Macht digitales Marketing wirklich so viel Sinn?

Natürlich gibt es immer noch Unternehmen, die so gar keine digitale Strategie implementiert haben. Was auch immer die Gründe dafür sein mögen, eines steht fest: Ihnen schlüpfen wertvolle Chancen durch die Finger, um ihr Geschäft zu erweitern. 

Digitales Marketing funktioniert in erster Linie als Hebel, um Produkte und Dienstleistungen bekannt zu machen – und zwar auch außerhalb des eigenen Geschäftsbereichs. Die digitale Kommunikation wird eingesetzt, um zum einen das Markenbewusstsein zu steigern, aber auch, um den Umsatz zu erhöhen. 

Ein ganz klares Ja also; es gibt wohl kaum eine Branche, die dank digitalem Marketing nicht wachsen und profitieren kann. Nicht umsonst werden sich laut Forrester die geschätzten Ausgaben von Unternehmen für digitales Marketing 2023 auf 146 Milliarden Dollar belaufen.

Trends für 2023 

1. Videobasierte Inhalte

Die Besucher, die auf Deine Website kommen, sind natürlich nicht alle gleich und haben nicht dieselben Präferenzen. Obwohl Inhalte heutzutage gern schnell konsumiert werden, gibt es immer noch einen beträchtlichen Teil von Menschen, die gern viel lesen und es sogar lieber sehen, wenn die Website aus langen Texten besteht. Wir nennen sie liebevoll die Vielleser 🙂

Für alle anderen gilt: Sie fühlen sich größtenteils von bewegten Bildern angezogen, die mehr Informationen in kürzerer Zeit vermitteln können. Videos ziehen die Aufmerksamkeit eher auf sich und sorgen dafür, dass diese Art von Websitebesuchern länger auf Deiner Seite bleibt. 

Die Möglichkeiten für den Einsatz von Videos sind auch besonders vielfältig. Du kannst etwa die Kernbotschaft Deines Unternehmens vom CEO gesprochen aufnehmen, die wichtigsten Verkaufsargumente zusammenfassen oder auch ein Erklärvideo erstellen (lassen).

2. Das gute alte E-Mail-Marketing

Jedes Jahr aufs neue gibt es Stimmen, die E-Mail-Marketing als Passé ausrufen. Jedes Jahr aufs neue widerlegen Statistiken das, denn E-Mail-Marketing steht auch 2023 mit dem unschlagbarsten ROI von allen digitalen Maßnahmen als Sieger da. 

Für 82 % der B2B-Marketer sind Newsletter immer noch die bevorzugte Methode für Markenwerbung. Es stellt sich natürlich die Frage, wieso das denn so ist, wenn doch Social Media viel einfachere und praktischere Kommunikationsmethoden bietet. Einer der Hauptgründe: Inhalte kommen bei Social Media oftmals einfach nicht beim Nutzer an, weil sie stark gefiltert werden. 

E-Mail-Marketing hat dieses Problem nicht, da Du Deine Botschaft direkt an den Nutzer vermittelst und so diese Gefahr beseitigst. 

3. Live Chats 

Die einen lieben, die anderen hassen es. Bei Live Chats scheiden sich einfach die Geister, aber Fakt ist, dass sie funktionieren. 

Der Schlüssel zum Verkauf ist nämlich Personalisierung und wenn Du mit potenziellen Kunden chattest (z.B. auch Support), kannst Du sie und ihre Bedürfnisse besser kennenlernen. Durch die aus den Chats gewonnenen Informationen kannst Du Inhalte auf sie persönlich zuschneiden und so deren Kaufentscheidung auf lange Sicht unterstützen. 

So wie MobileMonkey etwa:

MobileMonkey Live Chat

MobileMonkey Live Chat

4. Sprachsuche

Alexa, Siri oder Cortana sind mittlerweile in viele Haushalte eingezogen. Wir bombardieren sie nicht nur mit Befehlen, sondern fragen auch Google alltäglich per Sprachsuche nach Sachen, die wir bis gestern noch eingetippt haben. 

In Sachen digitales Marketing ist das eine entscheidende Veränderung, denn Keywords müssen neu durchdacht werden. Starten wir eine Sprachsuche, formulieren wir sie ganz anders, als wenn wir auf die klassische Weise etwas ins Suchfeld eintippen würden. So ändert sich die klassische Suche von z.B. “indisches Restaurant München” zu “Wo ist der nächste Inder?” bei der Sprachsuche. 

5. Online Bewertungen

Ob Produkt oder Dienstleistung: Mehr denn je zuvor verlassen sich Nutzer und potenzielle Kunden auf die Bewertung anderer. Haben Du und Dein Mitbewerber beide ausschließlich 5-Sterne-Bewertungen, er hat aber insgesamt 1000 und Du nur 100 Bewertungen, wird die Wahl mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ihn fallen. 

Generell machen Bewertungen auf allen Plattformen Sinn (Achtung: nur solange sie ehrlich und echt, sprich nicht gekauft sind 😜). Die nützlichsten aller Bewertungen aber befinden sich auf Deinem Google My Business, da es in den Augen der potenziellen Kunden die vertrauenswürdigste Quelle ist. 

6. Influencer Marketing

Instagram hält sich auch 2022 auf Platz 1 in Sachen Influencer Marketing, aber TikTok ist ihm dicht auf den Fersen. Für manche mag der Begriff “Influencer” negativ behaftet sein, was mitunter der Grund ist, wieso sie davor zurückschrecken, Influencer ihr Unternehmen bewerben zu lassen. 

Tatsächlich liegt aber darin eine großartige Chance, ein größeres Publikum zu erreichen. Wenn man mal über die als “Influencer” getarnten Z-Promis hinwegschaut, die einem bei dem Begriff sofort in den Kopf schießen, sieht man schnell, dass es viele andere großartige Persönlichkeiten gibt. Und zwar welche, denen die Menschen in einem bestimmten Bereich vertrauen. 

Profisportler, Wissenschaftler, ja auch Hundetrainer haben ihre Fangemeinden, die groß, aktiv und ihrem Influencer gegenüber loyal sind. So kann ein lokaler Koch z.B. in seinen Videos Bio-Produkte von Deinem Bauernhof verwenden. Oder ein Marketer kann die Google Analytics zeigen, die das Unternehmen erreicht, nachdem Du deren Website überarbeitet hast. 

Wenn Du mit einem Influencer zusammenarbeiten willst, solltest Du vorher jedoch sichergehen, dass Eure Wertvorstellungen übereinstimmen, damit Deine Botschaft auch angemessen vermittelt wird. 

Vorteile des digitalen Marketings zusammengefasst

Trend hin oder her – jedes Jahr wird es neue Richtungen geben, die den bisherigen Stand nur bereichern. Wer bereits eine digitale Strategie befolgt, wird mit den weiteren Entwicklungen nur weiter wachsen können. Wer aber noch gar keine digitale Strategie hat, erleidet Verluste, indem er sich die Chance entgehen lässt, mit seiner Markenbotschaft ein größeres Publikum zu erreichen und den Umsatz zu steigern. Viele weitere Punkte sprechen für digitales Marketing:

  • Die Techniken des digitalen Marketings sind leicht zu erlernen und anzuwenden
  • Du kannst mehrere Strategien nutzen, um Deine Produkte / Dienstleistungen digital zu vermarkten
  • Die Ergebnisse kommen mit digitalem Marketing viel schneller als mit traditionellen Marketingstrategien
  • Durch den Einsatz von Technologie zur Vermarktung Deiner Unternehmensnische lernst Du Deine Kunden besser kennen, sodass Du Deine Produkte / Dienstleistungen für sie entsprechend optimieren kannst 

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