Digitales Marketing: Strategie ist key

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Digitales Marketing: Strategie ist key

Digitales Marketing ist ein wirksames Mittel, um sinnvolle Ergebnisse für ein Unternehmen zu erzielen. Die Zahl der digitalen Marketer nimmt mit der Zeit immer mehr zu, und der Marketingbereich ist wettbewerbsintensiver denn je.  Für 2022 meldete Statista in seiner Studie einen Anstieg des Budgets für digitales Marketing um 16,2 % im Vergleich zu 2021.

Um damit erfolgreich zu sein, ist es entscheidend zu verstehen, wie digitales Marketing funktioniert. Marketingfachleute sind oft gefordert, innovative und neue Wege zu entwickeln, um ihr Publikum zu erreichen. Eins haben dabei alle gemeinsam: Das Ganze steht und fällt mit einer guten Strategie. 

Digitales Marketing bietet zahlreiche Möglichkeiten, das eigene Publikum über verschiedene digitale Kanäle und kreative Ansätze anzusprechen. Wenn Du mehr Kunden für Dein Unternehmen gewinnen möchtest, musst Du wissen, wie Du digitales Marketing optimal nutzen kannst, um den Traffic zu erhöhen, die Markenbekanntheit zu steigern und mit Deinem Publikum in Kontakt zu treten. 

Doch first things first: Was ist digitales Marketing eigentlich genau?

Was ist digitales Marketing?

Digitales Marketing ist die Bewerbung oder Vermarktung Deiner Produkte und Dienstleistungen über digitale Kanäle.

Es umfasst all Deine Online-Marketing-Aktivitäten, aber auch Offline-Aktivitäten. Dazu gehören beispielsweise Werbe-E-Mails, Anzeigen auf YouTube oder Pop-ups, die Du beim Surfen auf einer Website siehst. 

Das digitale Marketing hat die Art und Weise, wie ein Unternehmen arbeitet, verändert, insbesondere seit der Pandemie. Seine Vorteile sind unzählig, aber bevor Du Deine digitale Marketingreise startest, musst Du einige Regeln beachten. 

Was Du vor dem Start Deiner digitalen Marketingkampagne brauchst

Digitales Marketing bedeutet, dass Du Deine Produkte und Dienstleistungen den Verbrauchern oder anderen Unternehmen präsentierst, indem Du eine digitale Marketingstrategie erstellst, die Deine Ziele perfekt umreißt und die Schritte zur Erreichung dieser Ziele festlegt. Um eine gute Strategie zu entwickeln, solltest Du deshalb einige Punkte beachten:

  1. Verstehe Deine Zielgruppe

Deine digitale Marketingstrategie sollte auf der Buyer Persona Deines Unternehmens aufbauen. Eine Buyer Persona ist ein Prototyp der Art von Menschen, die Deine Produkte oder Dienstleistungen am ehesten als ideale Lösung für ihre Bedürfnisse kaufen würden. Letztendlich geht es darum, deren Vorlieben, Abneigungen und den digitalen Marketingkanal, auf dem sie am ehesten zu finden sind, herauszufinden.

Bevor Du effektiv vermarkten kannst, musst Du nämlich genau wissen, an wen Du vermarkten willst. Deshalb besteht der erste Schritt darin, Dein bestehendes Publikum kennenzulernen.

Es gibt viele Möglichkeiten, dies zu tun, aber einige der beliebtesten und effektivsten sind:

  • Analysen (Deiner bestehenden Website, Deiner E-Mail-Marketingplattform und den Konten Deiner sozialen Medien)
  • Umfragen und Feedback-Formulare
  • Gespräche mit Deinen Vertriebs- und Kundensupportabteilungen

Allein durch diese Maßnahmen erhältst Du einen guten Einblick in die Identität Deiner Kunden, in ihre Ziele, ihre Probleme und die Bedeutung Deines Unternehmens für sie.

Anhand dieser Informationen kannst Du verschiedene Buyer Personas erstellen, damit Du Dir leicht merken kannst, wen Du mit Deinen Marketingmaßnahmen ansprichst – und Deine Botschaften entsprechend ausrichten kannst.

  1. Überlege Dir eine Vorgehensweise (und lege Deine Ziele fest)

Deine kreative Ader ist in vollem Gange, aber es gibt immer noch jede Menge logistische Probleme, mit denen Du Dich auseinandersetzen musst. Bei der Strategieentwicklung geht es nicht nur um Träume, sondern auch darum, herauszufinden, was Du innerhalb dieser Grenzen erreichen kannst.

Das Digital Marketing Institute bezeichnet dies als "Identifizierung der Mittel", was bedeutet, dass Du Dir Klarheit verschaffen musst über:

  • das Budget: Wie viel kannst Du für digitales Marketing ausgeben?
  • Dein Team: Wer wird wofür verantwortlich sein? Musst Du irgendwelche Aufgaben oder Verantwortlichkeiten auslagern?
  • Deine Kanäle: Welche Marketingkanäle wirst Du nutzen, und welches Ziel wird mit jedem Kanal verbunden sein?

Es ist wichtig, diese Details im Voraus zu kennen, damit Du eine Strategie entwickeln kannst, die im Rahmen Deiner Möglichkeiten erfolgreich ist. 

  1. Bewerte Deine bisherigen Maßnahmen

Eine Kampagne ist erst dann gut genug, wenn Du die Erfolgs- und Misserfolgskennzahlen ermittelt hast. Um Deine potenziellen Kunden zu verstehen, musst Du mehr tun, als nur herauszufinden, wie sie einkaufen. Du musst herausfinden, wie sie am liebsten einkaufen, und wissen, was sie dazu bringt, das Interesse zu verlieren. Prüfe alle Arten von Erkenntnissen vor, nach und während einer digitalen Marketingkampagne. 

Die Ausarbeitung einer Strategie ist oft eine entmutigende Aufgabe, denn man hat schnell das Gefühl, ganz von vorne anzufangen. Das ist normalerweise aber nicht der Fall. Du hast bis zu diesem Zeitpunkt bereits Marketing betrieben, was bedeutet, dass die Räder bereits in Bewegung gesetzt sind.

Mache ein Audit Deiner bisherigen Maßnahmen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was gut funktioniert hat und was nicht. So kannst Du besser einschätzen, was Du verstärkt tun musst.

Dies ist auch eine gute Gelegenheit, Inhalte und andere Ressourcen zu sammeln – von Grafiken für soziale Medien bis hin zu Informationsnuggets – die wiederverwendet werden können, damit Du das Rad nicht ständig neu erfinden musst. Zitate aus früheren Blogbeiträgen könnten sich beispielsweise hervorragend als Infografiken für Dein Instagram-Konto eignen. Infografiken werden übrigens sehr häufig geteilt, was bedeutet, dass sie in den sozialen Netzwerken leichter gefunden werden können.

Warum Du eine digitale Marketingstrategie brauchst

Hier die kurze Antwort: Wie bei jeder anderen geschäftlichen Aktivität brauchst Du eine übergreifende Strategie, die Dir als Fahrplan dient und Deinen Einsatz maximiert. Auf diese Weise kannst Du Entscheidungen mit einem Endziel vor Augen treffen, anstatt Deine Energie mit zufälligen Ad-hoc-Ideen zu verschwenden.

Dies ist besonders wichtig für das digitale Marketing, bei dem zahlreiche Arten von Marketingmaßnahmen im Spiel sind. Das sind zum Beispiel:

  • Content-Marketing:
    Content-Marketing ist ein Muss für Deine digitale Marketingstrategie. Wenn Du Dich jemals gefragt hast, warum so viele Websites Blogs haben, lauert hier Deine Antwort: weil Content-Marketing funktioniert!

    Aber keine Sorge. Wenn Du kein Texter bist oder keine Lust hast, Deine eigenen Blogbeiträge zu schreiben, gibt es viele Möglichkeiten, Bloginhalte für Deine Website zu erstellen. Falls Du aber gar keinen Blog hast, entgehen Dir wertvolle Besucher und potenzielle Kunden.

    Der Inhalt eines Business-Blogs hilft Dir dabei, Dich als Experte in Deinem Fachgebiet zu positionieren. Die meisten Online-Suchen führen die Nutzer zu Bloginhalten. Suchmaschinen wollen den Suchenden das beste Erlebnis bieten. Wenn ein Benutzer nach der Antwort auf eine Frage sucht, zieht es eine Suchmaschine vor, diese Fragen mit Links zu gut gestalteten Blogs zu beantworten, die eine gute SEO-Strategie verwenden.

    Nutze Blogs und andere Arten von Webinhalten, damit mehr potenzielle Kunden Deine Website finden und Du mehr Aufträge erhältst.

  • E-Mail-Marketing:
    Gute E-Mail-Strategien unterscheiden sich deutlich von dem vielen Junk, der in Deinem Spam-Ordner landet. Effektives E-Mail-Marketing bietet (potenziellen) Kunden Informationen, die sie auf dem Laufenden halten – ohne eine Reaktion wie "Abbestellen" auszulösen.

    Baue hilfreiche Informationen, Sonderangebote und Videos in Deinen E-Mail-Inhalt ein. Achte darauf, nicht zu oft zu mailen, und halte Deine Inhalte immer relevant für Dein Unternehmen.

  • Suchmaschinenmarketing (SEM):
    Suchmaschinenmarketing (SEM) ist ebenfalls eine wichtige Form des digitalen Marketings. Während SEO Deinen organischen Online-Verkehr steigert, zielt SEM mit bezahlten digitalen Anzeigen auf bestimmte Zielgruppen ab.

    Deine Anzeigen erscheinen auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen, wenn Menschen nach der Art von Dienstleistungen suchen, die Dein Unternehmen anbietet. Wo die Anzeigen erscheinen und wie oft sie angezeigt werden, hängt von der Anzeige und der von Dir gewählten Zahlungsstruktur für die jeweilge Suchmaschine ab.

    Die Anzeigen sind in hohem Maße anpassbar, einschließlich der demografischen Daten, die Du zur Feinabstimmung Deiner potenziellen Zielgruppe auswählst. Es kann aber schnell passieren, dass das Marketingbudget an falsche SEM-Strategien draufgeht. Stelle deshalb sicher, dass Du die beste Anzeigenstrategie für Dein Unternehmen findest.

  • Suchmaschinenoptimierung (SEO):
    Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist der Einsatz von Keywords und anderen Strategien, damit Online-Nutzer Deine Website über die organische Suche finden. Wenn jemand eine Suche eingibt, die sich auf Dein Unternehmen beziehen könnte, möchtest Du, dass Dein Unternehmen auf der ersten Seite der Suchergebnisse erscheint.

    Wirksame SEO-Strategien setzen voraus, dass Du die am häufigsten gesuchten Keywords für Deine Art von Tätigkeit recherchierst und sie auf Deine Online-Inhalte anwendest. Auch Deine Website muss SEO-freundlich sein, um möglichst viele Besucher anzuziehen und Dein Geschäft zu fördern.

  • Pay-per-Click-Werbung (PPC):
    Pay-Per-Click schließt sich eng an Deine SEM-Strategie an, um mehr Besucher auf Deine Website zu bringen. Mit PPC kannst Du bestimmte Keywords oder Suchphrasen auswählen, die dazu führen, dass Deine Anzeige auf einer Suchergebnisseite erscheint. Du zahlst jedoch nur, wenn der Nutzer auf Deine Anzeige klickt.

    Dies kann ein nützliches Instrument sein, um mehr qualifizierte Leads auf Deine Website zu bringen. Wenn ein Nutzer auf Deine Anzeige klickt, zeigt er damit an, dass ihn etwas in Deiner Anzeige dazu angeregt hat, mehr darüber zu erfahren, wie Du ihm bei der Lösung seines Problems helfen kannst. Effektive PPC-Strategien arbeiten Hand in Hand mit Deinen SEO- und SEM-Strategien, um Deinen bezahlten Traffic zu erhöhen und mehr Aufträge für Dich zu generieren.

  • Marketing für soziale Medien:
    Weißt Du noch, als soziale Medien ausschließlich "sozial" waren? Das ist schon eine Weile her! Soziale Medien sind zwar nach wie vor eine der besten Möglichkeiten, um mit Freunden und Familienmitgliedern in Kontakt zu bleiben, aber sie sind auch eine der wichtigsten Arten des Online-Marketings für Dein Unternehmen.

    Deine Facebook-, Twitter- oder LinkedIn-Geschäftsseiten sollten dazu beitragen, Besucher auf Deine Website zu leiten. Durch die Erstellung intelligenter, ansprechender Beiträge, die die Nutzer über Deine Arbeit informieren, regst Du die Menschen dazu an, mit Deinen Beiträgen zu interagieren und mehr über Deine Dienstleistungen zu erfahren. Informiere Dich über die effektivsten Arten von Beiträgen und darüber, wie Du jede Plattform für die Vermarktung Deines Unternehmens in den sozialen Netzwerken nutzen kannst.

  • Deine eigene Website:
    SEO, SEM, soziale Netzwerke und hervorragende Blog-Inhalte bringen mehr Besucher auf Deine Website. Was werden diese finden, wenn sie dort ankommen?

    Wenn Deine Marketingstrategien gut funktionieren, möchtest Du keine potenziellen Kunden verlieren, die auf Deiner Website landen – dann aber nicht das finden, was sie brauchen. Stelle sicher, dass Deine Website ein angenehmer und benutzerfreundlicher Anlaufpunkt für eingehende Besucher ist. Es sollte für die Besucher einfach sein, durch die Informationen zu navigieren, die sie auf Deine Website geführt haben, mehr über Dich zu erfahren und herauszufinden, wie sie Dich kontaktieren können.

Was ist also das Hauptziel einer digitalen Strategie? Sie fasst all diese Faktoren zu einem zusammenhängenden Plan zusammen, der auf sich selbst aufbaut, wodurch Du Zeit, Mühe und Geld sparen kannst. 

Erstelle Deine eigene digitale Marketingstrategie und begeistere Dein Publikum

Heutzutage ist digitales Marketing für Unternehmen, die ihre Marke bekannt machen und ihr Publikum ansprechen wollen, unverzichtbar. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Erstellung einer eigenen Strategie eine große Herausforderung darstellen kann.

Diese drei Punkte eignen sich hervorragend als Startpunkte zur Erstellung einer digitalen Marketingstrategie:

  • Verstehe Deine Zielgruppe
  • Lege Deine Ziele fest
  • Bewerte Deine bisherigen Maßnahmen

Setzt Du so an, wird es Dir leicht von der Hand gehen, einen groben Entwurf zu erstellen und – mit einem konkreten Ziel vor Augen – die Marketingstrategie auszuarbeiten, die für Dein Unternehmen funktioniert.

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