E-Mail Marketing

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Die 6 größten Fehler beim E-Mail-Marketing

Obwohl Social Media und Blogging immer beliebter werden, ist E-Mail-Marketing weiterhin ein unverzichtbarer Kanal im Direktmarketing. 63 % der Verbraucher bevorzugen die E-Mail als primären Kommunikationskanal mit Marken. 

Effektives E-Mail-Marketing verwandelt Interessenten in Kunden und macht aus einmaligen wiederkehrende Käufer und begeisterte Fans.

Zumindest in der Theorie. Leider scheitert die erfolgreiche Durchführung von E-Mail-Kampagnen immer noch viel zu oft an Fehlern, die sich eigentlich einfach vermeiden lassen.

Warum Du E-Mail-Marketing brauchst

Wie Du E-Mail-Marketing zur Neukundengewinnung nutzen kannst, kannst Du in detailliert in diesem Beitrag lesen. An dieser Stelle aber beschränken wir uns auf die Top 3 Benefits, die Du unbedingt in Betracht ziehen solltest, falls E-Mail-Marketing noch nicht Teil Deiner Strategie ist:

  1. Es ist der Kommunikationskanal Nr. 1. Sogar 99 % aller E-Mail-Nutzer schauen täglich in ihren Posteingang rein, manche sogar bis zu 20 Mal am Tag. Ob man das wohl von anderen Kanälen behaupten kann?
  2. Du bist Herr Deiner Liste. Auf jeder Social-Media-Plattform kann Dein Konto (zusammen mit all Deinen Followern und Beiträgen) jederzeit und ohne Vorankündigung gesperrt oder gelöscht werden, egal aus welchem Grund. Deine E-Mail-Liste gehört aber Dir. Niemand kann Dir diese Leads wegnehmen.
  3. E-Mail konvertiert einfach besser. Menschen, die per E-Mail vermarktete Produkte kaufen, geben 138 % mehr aus als diejenigen, die keine E-Mail-Angebote erhalten. In der Tat hat E-Mail-Marketing einen ROI (Return on Investment) von 4400 %. Das ist enorm!

So vermeidest Du die 6 häufigsten Fehler beim E-Mail-Marketing

Kaum ein E-Mail-Marketer hat sich nicht schon mal dabei ertappt, dass seine E-Mail klingt, als hätte sie ein Roboter geschrieben. In seinen Bemühungen, alles Relevante in eine E-Mail zu packen und dabei auch professionell zu klingen, vergisst man nur allzu oft, menschlich zu sein. Und auch, dass der Empfänger genau das ist: ein echter Mensch.

Dieser Faktor spielt auch die Hauptrolle bei den häufigsten 6 Fehlern beim E-Mail-Marketing. Mit einigen rechnest Du vielleicht schon, aber ein paar davon werden Dich definitiv überraschen und für einen Face-Palm-Moment sorgen 😉

Fehler Nr. 1: Du reagierst zu spät. 

Erwartest Du eine Willkommens-Mail, wenn Du Dich für einen Newsletter eingetragen hast? Wenn ja, dann gehörst Du zu den 74 % aller Menschen, die das auch tun. Zurecht auch, denn hören sie nicht gleich von Dir, wenn sie sich für Deine Liste angemeldet haben, vergessen sie Dich auch schnell wieder. Schlimmer ist es sogar noch, wenn die Willkommens-Mail sie erst nach Tagen erreicht. Bis dahin bist Du wahrscheinlich so sehr in Vergessenheit geraten, dass sie noch in der Willkommens-Mail auf “Abbestellen” klicken. 

Easy fix: Mit E-Mail-Automatisierungstools kannst Du ganz einfach einen Willkommens-Workflow erstellen, der Willkommens-Mails an Deine neuen Abonnenten verschickt. Wir nutzen am liebsten Sendinblue. Hier kannst Du Dir anschauen, wie Du in nur einigen Schritten so einen Workflow erstellst.   

Fehler Nr. 2: Du ignorierst die Zeitzone.

Naja, oder Du denkst einfach nicht daran, sie in Deinem E-Mail-Tool einzustellen. Weckst Du den Empfänger mit einer E-Mail-Benachrichtigung mitten in der Nacht auf, ist ein Abbestellen fast schon vorprogrammiert. Oder würdest Du es nicht komisch und störend finden, um 03:25 Uhr eine E-Mail zu bekommen? (Okay, diese Frage erübrigt sich, falls Du zu denjenigen gehörst, die um 03:25 im Netz herumgeistern und sich munter für Newsletter eintragen :-))

Easy fix: Vergewissere Dich, dass Du die Zeitzonen für die jeweiligen Empfänger in Dein E-Mail-Tool eingetragen hast, denn die meisten haben diese Option. Haben sie sie nicht, dann kannst Du in den meisten Fällen mit einem Filter arbeiten und angeben, wann keine E-Mails verschickt werden sollen. 

Fehler Nr. 3: Du findest keine goldene Mitte.

Auf die Frage, wie viele E-Mails man eigentlich verschicken sollte, gibt es keine richtige oder falsche Antwort. Während Amerikaner es nicht störend finden, innerhalb von zwei Tagen 10 E-Mails zu erhalten, haben Europäer schon bei der dritten Mail alles Mögliche abbestellt und wahrscheinlich auch noch als Spam markiert. Auch ist nicht jedes Geschäft gleich und erfordert nicht die gleiche Menge an E-Mails. Denke immer dran, relevant zu bleiben und Deine Empfänger nicht zuzuspammen. 

Easy fix: Mache Dir bei der Planung der nächsten Kampagne Gedanken über Deine eigenen Ziele und den Bedürfnisgrad Deiner Zielgruppe. Plane Deine E-Mails so, dass jede einzelne den Zweck hat, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Die Gesamtzahl der E-Mails sollte dann auf natürliche Weise daraus hervorgehen und Du weder zu wenige noch zu viele E-Mails verschicken. 

Fehler Nr. 4: Du gestaltest nicht mobile first. 

Die meisten Menschen lesen E-Mails auf ihren Handys und sind schnell irritiert und frustriert, wenn das nicht reibungslos funktioniert. Mobile first (oder zumindest mobile friendly) heißt, dass Du Deine E-Mails so gestaltest, dass deren Inhalt auf Bildschirmen jeder Größe problemlos dargestellt werden kann. Ist das nicht der Fall, ist auch das Lesen der E-Mail schwierig. 

Easy Fix: Bei der Gestaltung der E-Mails bieten die meisten E-Mail-Tools die Möglichkeit, zwischen Desktop und einer mobilen Ansicht zu wechseln. Nutze sie, verschicke Test-Mails und schau sie Dir auf verschiedenen Geräten an. 

Fehler Nr. 5: Du forderst nie zu einer Handlung auf. 

Wäre unsere Liste ein Ranking, hätte sich dieser Fehler ganz klar den ersten Platz verdient. Wenn Du Deine Empfänger in den E-Mails zu keiner Handlung aufforderst – werden sie logischerweise auch keine Handlung unternehmen. Aber genau das sollen sie ja. Du möchtest mit Deinem E-Mail-Marketing ja erreichen, dass sie schlussendlich zu Kunden werden. Dafür musst Du in jeder Deiner E-Mails gekonnt CTAs (Call To Actions) platzieren. 

Easy fix: Überlege Dir beim Verfassen jeder E-Mail, was die Empfänger nach dem Lesen tun sollen. Einen Blogartikel lesen, eine Testversion starten, mehr über ihre Profiloptionen erfahren, Dich zwecks weiterführender Informationen kontaktieren? Formuliere das klar und deutlich in einem CTA-Button, z.B: “Jetzt meine Testversion starten”. So wichtig es ist, dass es überhaupt einen CTA gibt, so wichtig ist es, dass dieser unmissverständlich ist, und der E-Mail-Empfänger genau weiß, was ihn beim Klick darauf erwartet. 

Fehler Nr. 6: Du schaust mit verschränkten Armen auf nicht geöffnete E-Mails.

Oder die, die in Spam-Ordnern landen. Dem kannst Du natürlich entgegenwirken, und solltest keinesfalls einfach tatenlos dabei zusehen, wie die Zustellbarkeit und Öffnungsrate in den Keller sinken. 

Easy fix: Listenbereinigung heißt das Zauberwort. Es ist ein absolut essenzieller Schritt bei der Pflege Deiner Liste und aller relevanten Kontakte. Du kannst zum einen eine Segmentierung vornehmen; alle inaktiven Empfänger identifizieren und sie aus der Liste löschen. Die zweite Möglichkeit ist eine Re-Engagement-Kampagne: Du schickst diesen inaktiven Kontakten eine E-Mail als sanften Anstoß und Reminder, doch noch einen Blick in die ungeöffneten E-Mails zu werfen. Du animierst sie dadurch, sich erneut mit Deiner Marke zu beschäftigen und kannst die, die es doch nicht tun, dann immer noch löschen und so für eine bereinigte Liste sorgen. 

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