Newsletter erstellen, die wirklich gelesen werden

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Newsletter erstellen, die wirklich gelesen werden

Neulich haben wir uns intern 300 KMU-Websites angeschaut und sie auf Herz und Nieren geprüft. Was uns als allererstes ins Auge gesprungen ist: 86 % (!!!) bieten keinen Newsletter an. Eine vernichtende Statistik, wenn man bedenkt, dass der ROI bei E-Mail-Marketing pro ausgegebenem Dollar 42 Dollar beträgt. Des Weiteren berichtet Hubspot, dass 72 % der Millennials die Kommunikation via Newsletter bevorzugen.  

Richtig gute Gründe also, um Dein Publikum mithilfe eines Newsletters auf dem Laufenden zu halten und ihm Deine Marke näherzubringen. Doch es bleibt die Frage, wie man einen guten Newsletter schreibt und welche Elemente er haben sollte. 

Wie bei allen Nurturing-Maßnahmen gilt: bloß nichts verkaufen wollen! Mit Deinem Newsletter möchtest Du Dein Publikum informieren und aufklären und ihn schlussendlich an Deine Marke binden, um ihn so auf lange Sicht im Verkaufstrichter weiter nach unten zu bekommen. Versuchst Du, in Deinem Newsletter mit der Tür ins Haus zu fallen und dem potenziellen Kunden etwas anzudrehen, folgt nur eins – der Klick auf den “Abbestellen”-Button.

Fünf Elemente erfolgreicher Newsletter

1. Absicht des Newsletters

Es ist nicht egal, ob Dein Newsletter zum Ziel hat, Websitetraffic zu generieren, Deine Beziehung zu den Kunden zu stärken oder Deinen Expertenstatus aufzubauen. Während Du natürlich darauf achten solltest, dass der Ton in allen Deinen Newslettermails derselbe ist, unterscheidet sich die Inhalte und Themen je nach Absicht, die Du mit Deinem Newsletter verfolgst. 

Möchtest Du Traffic generieren, kannst Du: 

  • Deine neuen Blogartikel oder Videos bewerben
  • Gated und Ungated Content bewerben, so wie Whitepaper, Case Studys, Podcasts, Infografiken oder kostenlose Kurse

Möchtest Du nurturen, also die Kundenbeziehung stärken, kannst Du: 

  • unternehmensinterne Infos teilen
  • persönliche Grüße zu Feiertagen oder besonderen Anlässen verschicken
  • Deiner Mailing-Liste exklusive Einblicke in neue Produktfeatures oder Dienstleistungen gewähren
  • allgemeine Tipps zu Deinen Produkten / Dienstleistungen geben

Und möchtest Du Deinen Expertenstatus aufbauen, kannst Du: 

  • Branchentrends teilen
  • Bücher oder Studien besprechen
  • Die Ergebnisse von Marktforschungen oder Marktanalysen teilen

2. Inhalt, gut durchdacht

Je nach Absicht Deines Newsletters hast Du aus Punkt 1 nun einige Impulse bezüglich der Themen bekommen können. Jetzt gilt es, dazu passend die Inhalte zu erstellen. Verschickst Du persönliche Grüße, darf Deine Mail durchaus weniger formell klingen. Berichtest Du von aktuellen Marktforschungsergebnissen, wird die Mail wahrscheinlich schon auf natürliche Weise etwas formeller ausfallen. 

Obwohl Dein Newsletter natürlich Deine Marke (und Deine Person) widerspiegelt und Deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt sind, solltest Du beim Verfassen doch ein paar grundlegende Punkte beachten:

  • überschütte die Empfänger nicht mit zu vielen Informationen
  • fokussiere Dich auf die Bedürfnisse Deiner potenziellen Kunden statt auf Deine eigenen
  • Finger weg von Clickbait-Betreffzeilen
  • vor dem Verschicken unbedingt Korrekturlesen

3. Smartes Design

Wir persönlich mögen es gern mit nicht zu viel Schnickschnack. 

Fooxes Newsletter

Sendinblue ist ein klasse Tool, das wir selbst für unser E-Mail-Marketing nutzen. Abhängig von der Absicht und Art der Newsletter-Mail wählen wir zwischendurch auch schon mal eine der zahlreichen Vorlagen, die sich auch mit dem Drag&Drop-Editor wunderbar bearbeiten lässt. 

Was für ein Design Du für Deinen Newsletter auch immer wählst, es ist entscheidend, dass die Mail übersichtlich ist und mobile einwandfrei angezeigt wird und funktioniert. 

Ein prominentes Beispiel, bei dem das ein wenig schiefgelaufen ist, ist die mobile Version von Macy´s, das mit den vielen kleinen CTA-Buttons nebeneinander ein regelrechter Albtraum für Menschen mit etwas dickeren Fingern ist: 

Macy´s Newsletter

Extravagant, farbenfroh, ja abgefahren darf es gern sein. Solange Du darauf achtest, dass sowohl die Desktop- als auch die mobile Version den Empfängern Deines Newsletters keine Steine in den Weg legt. 

4. Korrekturlesen, testen und A/B testen

Niemand kennt sein Publikum zu 100 %. Deswegen solltest Du regelmäßig A/B-Tests durchführen. Bei einem Newsletter liegt es auf der Hand, zuerst auf die Öffnungsraten zu schauen. Die geben Auskunft darüber, ob Deine Betreffzeilen gut formuliert sind. 

Mit den Öffnungsraten fängt es aber erst an. Kommt ein einfaches oder ein ausgefalleneres Design besser bei Deinen Empfängern an? Lesen sie kurze oder lange Newsletter-Mails lieber? Klicken Sie auf Videos, wenn Du welche in die Mail einbaust? All diese Faktoren solltest Du Dir regelmäßig anschauen und Deinen Newsletter dem anpassen, was Dein Publikum lieber mag. 

Du möchtest natürlich auch keine Rechtschreibfehler in Deinem Newsletter haben, ganz egal, wie der Ton Deiner Mail ist. Rechtschreib- oder Grammatikfehler werden als ein Zeichen für Inkompetenz gedeutet – und das hilft Dir natürlich nicht, wenn Du einen Expertenstatus aufbauen möchtest. 

Verschicke auch vor jedem Newsletter eine Test-Mail an Dich selbst und schaue Dir an, wie sie in Deinem Postfach ankommt. So hast Du die Gelegenheit, nicht nur all Deine CTA-Buttons und/oder Links zu überprüfen, sondern auch das häufigste Fettnäpfchen zu vermeiden – dass die Personalisierung schiefläuft. 

Personalisierung

Wir personalisieren unsere einleitende Zeile mit dem Merge , was auch wunderbar klappt, falls der Empfänger beim Ausfüllen des Formulars seinen (richtigen) Vornamen eingibt. Manchmal geben die Leute Fantasienamen ein oder lassen das Feld einfach leer. 

Dass man einen Hans-Peter dann plötzlich mit “Hallo BartSimpson” anschreibt, lässt sich leider so gut wie nicht vermeiden (es sei denn, man geht regelmäßig seine Mailingliste durch, schaut sich die Vornamen an und löscht die Fantasienamen aus dem Feld, damit es stattdessen leer ist). Das ist aber ein so geringer Prozentsatz, dass sich das fast gar nicht lohnt und man besser damit fährt, wenn man sich einfach damit abfindet, dass man BartSimpson als Empfänger hat.

Aber für den Fall, dass das Vorname-Feld ganz leer ist, kann man in den Standardeinstellungen einen Fallback, also eine Ausweichoption einrichten. Statt “Hallo ,” bekommt der Empfänger dann ein ganz einfaches “Hallo,”.

Du fragst Dich vielleicht, wieso man die Personalisierung dann nicht einfach ganz weglässt und von vornherein das einfache “Hallo,” wählt. Nun ja, eine Studie belegt, dass 56 % aller befragten Menschen (sowohl online als auch online) eher zu einem Kauf bereit sind, wenn sie mit dem Namen angesprochen werden. 

5. Klarer CTA

Verschickst Du Deinen Newsletter ganz ohne CTA, verschickst Du ihn leider umsonst. Der CTA dient für Deine Leser als Wegweiser, welche Handlung sie durchführen sollen. Und für Dich ist er unabdingbar, um die Conversion Rates messen zu können. 

Du solltest Deinen CTA gut positionieren und vor allem gut formulieren, damit er nicht generisch klingt. Bewirbst Du einen Blog-Artikel, eignet sich ein “Zum Artikel”. Schickst Du einen kurzen Absatz aus dem Artikel in der Mail, kannst Du ein “Hier weiterlesen” als CTA setzen. 

Launchst Du ein neues Feature oder Produkt, könnte der CTA “Jetzt testen” lauten. Verschickst Du eine Einladung zu einem Webinar, kannst Du “Sichere Dir Deinen Platz” schreiben. Die Liste könnte noch endlos weitergehen, but you get the idea 😉

Je klarer Du den CTA formulierst, desto eher klicken die Leute drauf. Du solltest ihn natürlich auch nicht in irgendeiner hintersten Ecke verstecken, sondern prominent platzieren. Je einfacher es Du den Empfängern machst, die von Dir gewünschte Handlung durchzuführen, desto mehr werden es auch tun. 

Starte Deinen Newsletter

Der starke ROI und die Beziehungspflege zu Deinen potenziellen Kunden sind zwei unbestreitbare Gründe, um einen Newsletter zu starten. Als Medium hilft der Newsletter, die Bedürfnisse Deiner potenziellen Kunden in jeder Phase zu befriedigen. 

Ein effektiver Newsletter kann dabei helfen, die Beziehung zu ihnen noch mehr zu stärken. Nimmst Du Dir die Liste mit den 5 Elementen als Leitfaden dafür zu Herzen, erstellst Du mit ein bisschen Zeit und Übung schon bald Newsletter-Kampagnen, die echte Ergebnisse bringen. 

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