LinkedIn Lead Ads: E-Mail-Adressen einsammeln für 10 €

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LinkedIn Lead Ads: E-Mail-Adressen einsammeln für 10 €

Du möchtest hochwertige Leads generieren und/oder die eigene Marke stärken? Lead Ads können das hervorragend. Das beste daran: Du kommst an die E-Mail-Adressen Deiner Zielgruppe ran und sie geben Dir Erlaubnis, ihnen E-Mails zu schicken.

Wir halten LinkedIns Lead Ads für eine der besten Werbeformen überhaupt. Mit ihnen kannst Du an etwa 1000 E-Mail-Adressen kommen, denen Du dann regelmäßig E-Mails schicken kannst. Kostenpunkt pro Adresse: 10 €.

Wir zeigen Dir, wie Du diese Anzeigen gestaltest, automatisierst, und welche Budgets Du brauchst.

Inhalte

LinkedIn Lead Ads [Video]

In diesem Video zeige ich Dir:

  • wie Du diese Anzeigen gestaltest
  • automatisiert und
  • welche Budgets Du brauchst.

LinkedIn Lead Ads in Zahlen

Da es sich um eine native Werbeform handelt, befüllt LinkedIn nach dem Klicken auf den Download-Button in der Anzeige die Daten im Formular vor. 

Lead Gen Form

Das Spannende daran ist, dass diese Tatsache dazu beiträgt, dass Leute das Formular auch abschicken. Grundsätzlich gilt: Je weniger Informationen Du in einem Formular abfragst, desto mehr Menschen werden es auch abschicken. Denn, ja – es gibt unglaublich viele, denen sogar die Eingabe des Vor- und Nachnamen schon zu aufwändig ist und sie folglich das Formular einfach wegklicken. 

Für LinkedIn ist es ganz normal, dass die Klickraten bei einer Anzeige sich um etwa 0,5 % bewegen. Was aber viel bedeutender ist: etwa ein Drittel davon verschickt dann auch das Formular und erteilt Dir die Erlaubnis, ihnen E-Mails zu schicken. Im Vergleich zu beispielsweise einer Landingpage ist das ein horrender Unterschied. Während es bei LinkedIn also um die 30 % sind, bewegen sich die Zahlen der verschickten Formulare auf Landingpages lediglich im einstelligen Bereich.

CPR

Was die Leute wollen

Sicher, Du hast Deine Zielgruppe und richtest Deine Ad nach ihr aus. Die Zielgruppe kann aber noch so genau definiert sein – bietest Du ihr nicht die Inhalte, die sie haben möchte, wird Deine Kampagne leider kein Erfolg werden. 

LinkedIn hat mal eine Studie vorgestellt, in der sie untersucht haben, was die Leute eigentlich so auf LinkedIn treiben. Das Ergebnis: 60 % interagieren mit Inhalten, wenn sie einen Bildungscharakter haben. Was die verschiedenen Content-Arten betrifft, so sind für 90 % Tipps und Best Practices am spannendsten. 

Dementsprechend setzen wir auch unsere populärste Variante der Anzeige auf, nach dem “Problem-Lösung”-Prinzip:

Ad Whitepaper

Überlege Dir, was das größte Problem Deiner potenziellen Kunden ist und biete ihnen eine Lösung an. Bei unseren Kunden ist das: Sie haben zwar eine Website, über die sie aber keine neuen Kunden bekommen. Als Lösung bieten wir ihnen ein Whitepaper mit den 5 Dingen, die ihrer Website fehlen, an.

Das Whitepaper selbst ist bei uns ein 10-seitiges PDF mit all den relevanten Informationen. Was aber auch super funktioniert und stets beliebt ist, sind Case Studys oder einfach schlichte Newsletter. 

Bildsprache

Du kennst es vielleicht aus anderen unserer Videos und hier ist es nicht anders: Happy smiley people spiegeln Deinen potenziellen Kunden wider bzw. das Gefühl, das er hat, nachdem er mit Dir zusammengearbeitet hat. Idealerweise suchst Du Dir bei Shutterstock jemanden heraus, der Deine Zielgruppe repräsentiert. 

Interessanterweise lesen Menschen zuerst das Bild und dann erst die Schrift. Achte deshalb auch darauf, dass das Bild des Contents nicht verkünstelt und die Schrift darauf groß genug ist. 

Der Teufel steckt im Detail

  • Um die Conversion Rate zu erhöhen, solltest Du im Beschreibungstext auch Deine Zielgruppe erwähnen. Du hast Fitness-Tipps für junge Mütter oder eine Case Study für Start-ups? Schreibe es mit dazu. 
  • Was außerdem zu beachten ist: Der Call to Action, den Du wählst, sollte natürlich zum Inhalt passen. Wenn Du ein PDF anbietest, sollte der CTA nicht etwa “Subscribe” sein.
  • LinkedIns Kampagnen werden (im Gegensatz etwa zu Facebooks) mit der Zeit besser. Deshalb ist es von Vorteil, wenn Du planst, dass die Kampagne läuft – am Anfang aber kurz experimentierst, z.B. 7 Tage mit einem CPC von 20 €. Wenn Du dann pro Lead unter 50 € zahlst, lässt Du es einen Monat lang laufen, wonach Du bei 20 € pro Lead sein solltest. Dann kannst Du schrittweise nachjustieren und den CPC (manuell!) senken. Nach einem halben Jahr liegt der bei uns bei ca. 2 €. 

LinkedIn Lead Ad aufsetzen

Im LinkedIn Campaign Manager findest Du unter “Account Assets” die “Lead Gen Forms”, wo Du Dein Formular ganz unkompliziert erstellen kannst. Achte aber bei der Auswahl der Sprache darauf, Deutsch und Englisch zu wählen – die Hälfte der LinkedIn-Nutzer in Deutschland hat nämlich Englisch als Profilsprache eingestellt. 

Lead Gen Form

Nach der Erstellung des Formulars gehst Du auf “Create campaign” und setzt Deine Kampagne auf. Achtung: Beim Ziel der Kampagne solltest Du “Lead Generation” auswählen.

Lead Generation

Im nächsten Schritt kannst Du dann Dein Formular, das Du gebaut hast, auswählen. Da ist ebenfalls etwas zu beachten: Die Anzeige soll zur Sprache im Formular passen. Hast Du Dich also für Deutsch und Englisch entschieden, schalte zwei Anzeigen.

LI Form

Wenn die Kampagne gestartet ist, bekommst Du jede Woche eine Liste der Leads, die Du als CSV-Datei herunterladen kannst. Uns ist das aber viel zu langsam, weswegen wir auf Zapier zurückgreifen und dort Workflows bauen. 

Schritt 1: Lead Gen Form als Trigger auswählen. 

Schritt 2: Dein E-Mail-Versandtool auswählen (wir empfehlen wegen des unschlagbaren Preis-Leistung-Verhältnisses wärmstens SendinBlue).

Schritt 3 (optional): Die Benachrichtigung per E-Mail oder Slack aktivieren. Wir sehen gerne Benachrichtigungen in Slack, weil wir dann ein besseres Gefühl für die Kampagnen-Performance bekommen. 

Zapier

Wir bleiben beim Beispiel mit SendinBlue als E-Mail-Versandtool. Der nächste Schritt ist, dort eine transaktionale E-Mail-Vorlage anzulegen:

SendinBlue Transactional

Damit SendinBlue die E-Mail dann auch verschickt, braucht es noch eine Automatisierung. Du kannst als Trigger z.B. auswählen, wenn jemand einer Liste hinzugefügt wurde und die nächsten Schritte nach Belieben bestimmen:

SendinBlue Automation

Möchtest Du Deine Kunden nach dem Versand des PDFs noch weiter nurturen und ihnen etwa eine wöchentliche E-Mail schicken, empfiehlt es sich, ihnen am nächsten Tag eine Welcome-Mail zu schicken. So wissen sie, was sie erwartet und können sich, wenn sie möchten, abmelden.

Welcome Mail

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