Lead Ads: Effizient Leads generieren bei Facebook, Xing & Co.

Weißt Du eigentlich, ob Deine Zielgruppe auch bei Facebook oder Xing aktiv ist? Wahrscheinlich ja! Allein in Deutschland gab es 2020 ganze 32 Millionen monatliche Facebook-Nutzer. Unter ihnen sind bestimmt solche, die sich für Deine Inhalte interessieren – die Du mit organischen Facebook-Posts aber nur schwer erreichen kannst. 

Um für Deine Zielgruppe sichtbar zu werden, bieten sich daher Lead Ads an. Lead Ads sind Formulare, die sich direkt in die Anzeigen und die jeweiligen Plattformen integrieren lassen. Sie ermöglichen Dir so, Lead-Daten schnell und direkt zu erfassen. 

Mit einem Klick auf die Lead Ad öffnet sich ein Formular, das benutzerdefinierte Informationen abfragt. Bei Facebook oder LinkedIn passiert das beispielsweise sogar automatisch: Die E-Mail-Adresse, mit der der Nutzer registriert ist, erscheint im entsprechenden Formular-Feld und erspart dem Nutzer das manuelle Ausfüllen.

So wird mitunter die Zahl der Falschangaben minimiert und Du hast am Ende idealerweise eine qualifizierte Datenbank, mit der Du weiterarbeiten kannst.

Zielgruppe für Lead Ads bestimmen

Damit Deine Lead Ads nicht im Sande verlaufen, solltest Du Dir im Vorfeld detailliert Gedanken über Deine Zielgruppe machen. Du möchtest schließlich nicht, dass Deine Lead Ad Nutzern angezeigt wird, die sich nicht davon angesprochen fühlen oder für die der Inhalt nicht relevant ist. 

Ist das der Fall, werden diese mit ziemlicher Sicherheit weder das Formular ausfüllen noch überhaupt auf Deine Lead Ad reagieren. 

Schau Dir deshalb unbedingt an, wen Du erreichen möchtest, und stelle das in Deinen Selektionskriterien ein. Und diese sind wirklich vielfältig und bieten schier endlose Möglichkeiten an. Am Beispiel von Facebook sprechen wir von 3 “Hauptgruppen” von Lead Ads:

  • Core Audience: Du kannst hier die Regeln dafür festlegen, wem Deine Lead Ad angezeigt wird und dabei den Standort, die demografischen Daten, die Interessen, das Verhalten oder auch die Verbindungen der Nutzer anpassen. 
  • Custom Audience: Eignet sich, wenn Du Leute erreichen möchtest, die Dein Geschäft bereits kennen. Dabei kannst Du auf Kontaktlisten zurückgreifen und sie hochladen oder Du kannst ein Facebook-Pixel einbauen, um Deine Lead Ad den Leuten zu zeigen, die zuvor schon mal auf Deiner Website waren. 
  • Lookalike Audiences: Hier kannst Du als Ausgangspunkt ein Publikum hernehmen, das Du bereits kennst. Deine Lead Ad erreicht dann Menschen mit ähnlichen Interessen und Eigenschaften – also solche, bei denen es wahrscheinlich ist, dass sie auf Deine Lead Ad reagieren.

Keine Lead Ads ohne Mehrwert

Soll Deine Lead Ad konvertieren, dann solltest Du Dir als allererstes vor Augen führen, welches Ziel Du eigentlich damit erreichen möchtest. Sollen die Nutzer sich einfach nur für Deinen Newsletter registrieren, um weitere Informationen zu erhalten? Oder bekommen sie im Gegenzug für die Eingabe ihrer Daten bestimmten (kostenlosen) Content?

Wir empfehlen immer, Lead Generatoren zu nutzen. Als Lead Generator kannst Du die verschiedensten Dinge hernehmen, die für Deine Zielgruppe brennende Fragen darstellen und die Du mit Deinem Expertenwissen beantworten kannst. 

Das können Whitepaper sein, E-Books, Checklisten, Vorlagen, Podcasts, Videos etc. Mehr über Lead Generatoren kannst Du hier in unserem Blog-Artikel lesen. 

Das Entscheidende aber ist: Bei der Lead Generierung mittels Lead Ads geht es nicht um die Masse an Leads, die Du einsammeln kannst. Es geht vielmehr um eine balancierte Mischung aus Qualität und Quantität und Du solltest dabei auch darauf achten, es einfach zu halten. 

Es fängt bereits beim Formular an. Dein Lead Generator kann noch so gut und relevant für Deine Zielgruppe sein – wenn der Nutzer zu viele Felder ausfüllen muss, um ihn zu bekommen, dann wird er wahrscheinlich abbrechen. Deshalb: So wenig “Hürden” wie nur möglich einbauen. 

A/B-Testen nicht vergessen

Wie bei (fast) allen DSM-Maßnahmen ist es bei Lead Ads ebenfalls ratsam, A/B-Tests durchzuführen. Aktiviere dafür zwei unterschiedliche Versionen derselben Lead Ad und ändere dabei die Text- oder Bildinhalte. 

Anschließend vergleichst Du die beiden mithilfe von Interaktionen oder Interaktionsraten und kannst analysieren und bestimmen, was genau die Präferenzen Deiner Zielgruppe sind. Mag vielleicht aufwendig erscheinen, für den ein oder anderen sogar überflüssig, wenn man der Meinung ist, seine Zielgruppe durch und durch zu kennen. 

Das Testen zahlt sich aber aus: Du kannst wertvolle Schlüsse aus den Vergleichen ziehen, aus denen Du bei der langfristigen Planung Deiner Lead Ads wiederum Vorteile ziehen kannst. 

Auch Lead Ads brauchen Tools

Zwar nicht viele, aber um diese wenigen kommt man kaum drumherum. Wir brauchen eigentlich nur vier Tools und als am besten für uns haben sich gezeigt:

  1. Design – Sketch: Du kannst Dein PDF natürlich auch in Powerpoint designen, aber wir verwenden da gerne Sketch. Mit 80 € ist es relativ günstig und extrem vielseitig.
  2. CRM – Hubspot: Du brauchst einen zentralen Ort, wo Du Deine Kundendaten abspeichern kannst. Die kostenlose Variante, die Hubspot anbietet, sollte da völlig ausreichen. 
  3. Automatisierung – Zapier: Selbstverständlich kannst Du auch alles manuell machen, aber spätestens mit ein paar parallel geschalteten Kampagnen wird das ziemlich aufwendig. Für das, was Du für die Lead Ads brauchst, bist Du schon für 10 € / Monat dabei.
  4. E-Mail-Versand – Sendinblue: Sicher kannst Du die E-Mails auch direkt aus Deinem Postfach versenden – aber wer hat schon Lust, täglich ein paar solcher E-Mails zu formulieren und zu verschicken? Mit Sendinblue kannst Du sowohl transaktionale Mails verschicken als auch beispielsweise Newsletter-Kampagnen aufsetzen.

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