social media nurturing

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Social Media Nurturing: Neue Kunden aus Deinem Netzwerk generieren

Jeder Unternehmer weiß: Die besten neuen Kunden kommen aus dem eigenen Netzwerk. Trotzdem haben die wenigsten ein System, diesen Kanal zu stärken. 

Das “Social Media Nurturing” soll Interessenten in Deinen LinkedIn Kontakten zu neuen Kunden machen, indem diese gezielt, geplant und verlässlich Deine Inhalte sehen. 

Das schaffst Du nicht mit viralen Kampagnen. Wir erklären Dir, wie Du Deine Kontakte erreichst, um im Einklang mit der 11-7-4-Regel auf deren Radar zu bleiben.

Inhalte

Social Media Nurturing [Video]

  • Einfach Themen brainstormen

  • Post-Typen (Video, Article, Post…)

  • Tipps & Tricks, um schnell und einfach zu posten

Ziele des Social Media Nurturing

Du hast bestimmt schon einige Follower bei LinkedIn. Doch erreichen sie Deine Inhalte auch? Die 11-7-4-Regel besagt, dass ein Kontakt 11 Mal, 7 Stunden in Summe und über 4 verschiedene Kanäle mit Dir Kontakt gehabt haben muss, bevor er bereit ist, von Dir zu kaufen. 

Mit 3 Stunden Zeitaufwand pro Woche (2 Stunden Content produzieren, 1 Stunde posten) kannst Du innerhalb eines Jahres Dein gesamtes Netzwerk erreichen. Die Leute sollen aber selbstverständlich auch mit Deinen Inhalten interagieren. 

Interaktion meint natürlich auch das Liken und Kommentieren auf Deinen Post – aber warum solltest Du nicht noch mehr herausholen? Wenn Du beispielsweise so wie ich gerne Videos postest, die womöglich die von LinkedIn erlaubte Dauer von 10 Minuten übersteigen, dann nimm zu Deinem eigentlichen Video doch einen Teaser-Trailer auf und poste diesen bei LinkedIn.

An unserem eigenen Beispiel sieht das folgendermaßen aus: Von den Leuten, die den Teaser-Trailer sehen, gehen 15 % auf YouTube und schauen sich das Video dort an. Die Hälfte davon schaut das Video auch zu Ende. 5 % gehen anschließend auf unsere Website und lesen sich den dazu passenden Artikel durch. Und von denen, die auf die Website kommen, laden sich ganze 4 % das Whitepaper herunter oder abonnieren den Newsletter. 

Außerdem kannst Du natürlich auch klassisch posten und in die Kommentare den Link zu Deiner Website reinstellen. Wofür auch immer Du Dich entscheidest – Hauptsache, Du entscheidest Dich und nutzt die Chance, Dein bestehendes Netzwerk zu nurturen. 

Die 6 besten Content-Arten 

Dein Kunde ist der Mittelpunkt allen Geschehens und so solltest Du auch Deine Inhalte bei LinkedIn angehen. Du kennst vielleicht schon unseren Storytelling-Ansatz? Falls nicht, findest Du den Artikel dazu hier

Dein Kunde (der Held in Deiner Geschichte) hat ein Problem, und Du als Experte (der weise Berater) hilfst ihm dabei, dieses Problem zu lösen. Nimmst Du diese Perspektive ein, machst Du mit Sicherheit schon mal nichts falsch. Es hilft aber auch, die 6 verschiedene Content-Arten, die sich hierfür besonders gut eignen: 

  • Tutorials: Du beschreibst einfach, wie ein Kunde sein Problem lösen kann.
  • Statistiken: In unserem Fall sprechen wir gerne über Conversion Rates und teilen Statistiken zu Dingen wie: “Wie viele Leute kann man bei LinkedIn erreichen“ oder “Wie viele Leute klicken auf einen Artikel”. Statistiken sind immer gut, weil sie mehr Fachwissen vermitteln.  
  • Case Studys: Erzähle, wie andere Kunden, mit denen Du zusammengearbeitet hast, das gleiche Problem gelöst haben. Potenzielle Kunden können sich da eventuell etwas abschauen oder auch Zeit/Kosten sparen. 
  • Templates: Jeder hat gerne eine Vorlage, die ihm bei etwas Komplexem eine Menge Zeit spart. Excel-Tabelle, Checkliste, Printable… teile diese Dinge mit Deinem Netzwerk. 
  • Rankings / Toplisten: Eine Top-10-Liste ist immer heiß begehrt und Du kannst sie mit jedem kommenden Jahr auch sehr einfach anpassen.
  • Reviews: Es gibt ein neues Produkt auf dem Markt? Schreibe ein umfassendes Review oder einen Vergleichsartikel.

Post-Arten

Es spielt auch eine Rolle, wie Du die Inhalte postest. Wir haben die verschiedenen Möglichkeiten analysiert und der Reihenfolge nach sortiert, wie viel Reichweite sie generieren: 

  • Nativer LinkedIn Post: Mit ihm erreichst Du die größte Reichweite. Aber Achtung: Entscheidest Du Dich für diese Art, dann bitte ohne Link. LinkedIn straft Dich sonst nämlich ab, denn LinkedIn möchte natürlich, dass die Leute auf der Plattform bleiben. Wenn Du unbedingt einen Link brauchst, dann stelle ihn nicht in den Beschreibungstext, sondern in einen Kommentar. 
  • Blog Post: Ein bisschen weniger Reichweite gibt´s, wenn Du einen Blog Post von Deiner eigenen Website bei LinkedIn teilst. 
  • Videos: In Sachen Reichweite bist Du mit Videos immer noch sehr gut dabei. Achte aber darauf, dass Du dort keine ganzen Videos postest, sondern lieber Teaser-Trailer. LinkedIn erlaubt eine Videolänge von nur 10 Minuten, und die Leute schauen sich Videos dort auch nicht so lange an. 
  • LinkedIn Articles: Überraschenderweise performt diese native Post-Art reichweitentechnisch am schlechtesten. 

Vielleicht fragst Du Dich nun, für welche der vier Du Dich entscheiden solltest – oder hast Dich innerlich sogar schon für die bestperformenden Post-Art entschieden. Wir aber raten: Kombiniere am besten alle vier. Wenn Du an die 11–7-4-Regel denkst, dann erinnerst Du Dich, dass die 4 für die 4 verschiedenen Kanäle steht. Deshalb – ruhig einmal alles mischen, damit die Leute Posts von Dir lesen, auf Deinen Blog gehen, und auch mal Dein Gesicht in einem Video zu sehen bekommen. 

Du kannst natürlich alles manuell posten, aber auch Scheduling Tools verwenden, wie zum Beispiel Buffer. Den größten Reach bekommst Du, wenn Du mittwochs bis freitags postest, vorzugsweise vormittags zwischen 9 und 12 Uhr. 

Ganz wichtig dabei ist auch, das regelmäßig zu machen und nicht nur ein Mal im Monat, und dann womöglich mehrere Posts hintereinander. Auch diese Kontinuität verhilft Dir zu mehr Reichweite, denn so weiß LinkedIn, dass wann immer Du etwas postest, es etwas Verlässliches ist.

Die ultimativen Tipps fürs Social Media Nurturing 

Wir geben Dir noch unsere ultimativen Tipps an die Hand, damit auch Du mit Deinem Social Media Nurturing richtig durchstarten kannst:

  • LinkedIn straft Postings von Firmen-Accounts immer leicht ab, sodass ich persönlich immer von meinem privaten Account aus poste und den Post im Firmen-Account teile. 
  • Wenn Du einen Blogpost von Deiner Website teilst, dann installiere Dir doch das Yoast-Plugin, damit Du Bilder und Beschreibungstexte spezifisch für Social Media hinterlegen kannst. Ergebnis: extrem schöne und elegante Appearance.
  • Wenn Du einen Teaser-Trailer postest, dann packe den Link zum eigentlichen Video nicht in den Beschreibungstext, sondern in einen Kommentar. Dieser kleine Trick sorgt für ganze 40 % mehr Reichweite!
  • Verlinke Leute in den Kommentaren. Besonders dann, wenn es etwas ist, was für die Person spannend ist oder sogar etwas, was ihr kürzlich besprochen habt. 
  • LinkedIn eignet sich nicht nur hervorragend fürs Social Media Nurturing, es ist auch ein ideales Tool zum Generieren neuer Leads. Hier kannst Du erfahren, wie Du innerhalb von zwei Monaten kostenlos 1000 neue Leads generieren kannst. 

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