Website-Relaunch

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Braucht Deine Website einen Relaunch?

Ist Deine Website up to date? Als wichtigster Akquise- und Präsentationskanal im B2B sollte es selbstverständlich sein, sie gut zu pflegen und frisch zu halten – sonst verschwendest Du enormes Potenzial.

So aufregend ein Website-Relaunch ist, so viel Arbeit macht er auch. Nicht nur muss Deine Seite technische Anforderungen erfüllen – mit der Zeit ändert sich auch designtechnisch das, was Besucher als modern und optisch ansprechend empfinden. 

Zeitlich eingrenzen lässt sich der Bedarf nach einem Relaunch nur sehr schwer: Eine Generalüberholung ist erfahrungsgemäß nach spätestens 10 Jahren absolut notwendig – es kommt aber durchaus häufig vor, dass das schon viel früher der Fall ist.

Der richtige Zeitpunkt für einen Website-Relaunch

Wie sollst Du nun wissen, ob Deine Website noch up to date ist oder Du über einen Relaunch nachdenken solltest? Es gibt dafür einige aussagekräftige Indizien:

  • Deine Seite bekommt zu wenig Traffic
  • Die Inhalte sind veraltet (oder auch: die Optik!)
  • Die Website ist technisch veraltet
  • Sie ist nicht mobil optimiert
  • Du möchtest neue strategische Ziele setzen

Bevor Du mit einem Relaunch startest, solltest Du Dir auf jeden Fall eine Liste machen. Darin hältst Du den Ist- und den angestrebten Soll-Zustand fest. Berücksichtige vor allem zwei Faktoren:

  • Kennzahlen und
  • Besucherfeedback

Du selbst siehst Deine Seite wahrscheinlich täglich. Dein Team genauso. Dementsprechend schwierig ist es, sie dauerhaft objektiv zu betrachten. Dir springen Mängel viel eher ins Auge als einem durchschnittlichen Besucher Deiner Seite. Natürlich hast Du dann auch viel eher das Gefühl, dass es Zeit für ein Update ist.

Deswegen sind Kennzahlen – und Google Analytics und Google PageSpeed Insights – Dein bester Freund. Sie liefern Dir eine subjektive Übersicht über Deine Conversion Rate, Absprungraten oder auch die Website-Geschwindigkeit und sind somit eine solide Entscheidungsgrundlage.

Etwas anders verhält es sich mit dem Kundenfeedback. Ja, es ist subjektiv – aber im Gegensatz zu Deinem eigenen Empfinden ist es sehr spezifisch, detailliert und: ehrlich! Fakt ist nämlich, dass nur sehr wenige Besucher ihre Meinung überhaupt äußern werden. Passt ihnen etwas auf Deiner Seite nicht, stoßen sie auf Störungen oder langsame Ladezeiten, sind sie schneller wieder weg als Du gucken kannst – und landen bei Deinem Mitbewerber.

Deswegen ist Besucherfeedback so wertvoll und Du solltest Dich auf jeden Fall bemühen, es auch einzuholen. Beliebte Tools dazu findest Du in dieser Liste. Du kannst Deinen Besuchern indirekt zuhören. Hast Du ein Chat-Tool auf Deiner Seite eingebunden und bekommst häufig Fragen zu einem bestimmten Thema, so weißt Du, dass die Information auf Deiner Seite nicht existiert oder nur schwer zu finden ist. Ein eindeutiges Signal, daran etwas zu ändern.

Ich habe da so ein Gefühl …

Während Kennzahlen ganz konkret nachvollziehbar sind, ist es beim Design etwas komplizierter. Dass Deine Seite viel zu langsam lädt, das siehst Du ja beim SpeedTest. Aber wenn Du auf anderen Seiten landest und Dich das Gefühl überkommt, dass die viel besser, moderner, cleaner aussehen als Deine – ja, was dann?

Genau, eine Liste muss wieder her 😉

Stößt Du auf solche Seiten, dann notiere Dir ganz genau all die Punkte, in denen sie sich von Deiner eigenen Website unterscheiden. So verschaffst Du Dir einen guten Überblick und kannst die Dinge nach Priorität sortieren.

Es ist beschlossen: Ein Relaunch muss her

Ein Website Relaunch ist ein komplexer und großer Prozess, der Ressourcen und Geld benötigt. Es ist immerhin eine Neuveröffentlichung Deiner Website, bei der umfangreiche technische, inhaltliche und optische Veränderungen durchgeführt werden. Dass der Relaunch daher gut überlegt sein will, sollte nicht überraschen.

Den ersten Schritt – die Bestandsanalyse – hast Du wahrscheinlich schon unterbewusst gemacht. Du weißt, dass es bessere Seiten gibt, dass Deine Mitbewerber moderner sind und ihren Besuchern auf den Websites viel mehr Mehrwert bieten als Du es tust.

So weit, so gut – doch wie geht´s weiter? Wir haben den Website-Relaunch für Dich in 7 Schritte gegliedert:

  1. Zielsetzung:

    Welche Ziele verfolgt Dein Unternehmen und was will es mit der neuen Website erreichen? Eine gründliche Zielanalyse ist der Grundstein, um zu ergründen, wie Du sie mit der neuen Website erreichen möchtest – oder ob Du das überhaupt kannst. Je genauer Dein Plan, desto einfacher die Umsetzung (und falls es mit der Umstellung, den Suchmaschinen, den Rankings oder der De-Indexierung zu kompliziert werden sollte, kannst Du immer einen Profi hinzuziehen, der Deinen Relaunch begleitet 😉 )

  2. Zielgruppe:

    Sie hat sich wahrscheinlich bereits teilweise aus der Zielanalyse ergeben – trotzdem musst Du ihr zusätzliche Aufmerksamkeit bieten. Wer sind die Menschen, die Deine neue Website erreichen soll? Und vor allen Dingen: Welches Problem haben diese Menschen und wie hilft Deine Seite ihnen bei der Lösung dieses Problems?

  3. Konzept:

    Wie soll Deine neue Website aussehen? Eine Skizze – Wireframe – ermöglicht die Visualisierung einer ersten Inhaltsstruktur: Sie zeigt die Sitemap und Navigation, die die Wege des Nutzers durch die gesamte Website bestimmen. Stets zu beachten ist, dass dies aus Sicht des Nutzers zu betrachten ist, der sich intuitiv von Seite zu Seite bewegen möchte.

  4. Layout und Design:

    Ästhetik, Benutzerfreundlichkeit, Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit … ja, das alles und noch viel mehr muss bei diesem Punkt berücksichtigt werden, damit sich Besucher angesprochen fühlen und auf der Seite bleiben. Der wichtigste Faktor allerdings: Das Design muss auf allen Endgeräten funktionieren und optimal angezeigt werden.

  5. Content:

    Das Herzstück einer jeden Website liefert Antworten zu den Fragen der Besucher. Ist er auf der alten Seite bereits optimiert, kann er einfach übernommen werden. Eine Content Analyse bietet mit Sicherheit Aufschluss darüber, ob der Content zur neuen Website passt, informativ ist und Mehrwert bietet.

  6. SEO:

    Jeder Website-Relaunch nutzt herzlich wenig, wenn die neue Seite am Ende niemand sieht. Das Ziel ist, auf der ersten Suchergebnisseite zu erscheinen (denn laut Statistiken gehen gerade mal 1 % aller Nutzer überhaupt auf Seite 2). Daher heißt es: SEO-optimieren. Keywordanalyse, Metadaten, URLs, interne und externe Verlinkungen – wenn Dich das Thema interessiert, kannst Du hier einen Artikel dazu lesen.

  7. Technik:

    Ist überhaupt alles so umsetzbar, wie Du es geplant hast? Das muss vor dem Relaunch klar sein. Denk dabei an Sachen wie:

  • Kann die Seite regelmäßig mit neuen Inhalten ergänzt werden?
  • Welches CMS erfüllt Deine Anforderungen?
  • Können Updates problemlos durchgeführt werden?
  • Passt sich das Layout an technische Änderungen an?

Ein Prozess, der sich lohnt

Wie bei so vielen Dingen im Leben zählt bei der Website der erste Eindruck. Ganze 94 % davon beruhen ausschließlich auf der ästhetischen Wirkung. Wirkt Deine Website wie etwas aus den 1990-ern, ist es höchste Zeit für eine Auffrischung. Und Du möchtest schließlich ein stärkeres Markenbewusstsein, bessere Suchmaschinenrankings und mehr Leads und Conversions, nicht?

Der Aufwand eines Website-Relaunches ist nicht zu unterschätzen; doch die Vorteile, die daraus resultieren, machen das wett und Dich und Dein Unternehmen in puncto Webpräsenz (wieder) wettbewerbsfähig.

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